Münzkatalog: Deutschland

Münzen: Gebiete / Staaten des Deutsches Kaiserreichs

Zeitperiode: Deutsches Kaiserreich 1871-1918


  Wappen des Deutschen Kaiserreichs 1871-1918   Fahne des Deutschen Kaiserreichs 1871-1918
Entstanden aus: Rheinbund / Deutscher Bund 1806-1871
Aufgegangen in: Weimarer Republik 1919-1932

Übersicht über die Gebiete und Staaten des Deutschen Kaiserreichs

Das Deutsche Kaiserreich bestand aus 25 einzelnen Bundesstaaten, die alle die Berechtigung hatten, landesspezifische Münzen in unterschiedlichen Nennwerten zu prägen. Bedingung war, dass alle Bundesstaaten die Währung Mark führten und sich an den vorgeschriebenen Goldgehalt hielten, der im Reichsmünzgesetz niedergeschrieben war. Analog dem Euro waren die Münzen der einzelnen Gliedstaaten in jedem Teilnehmerstaat gültig, hatten jedoch unterschiedliche Motive. Geprägt wurden die individuellen Münzen in Nennwerten von 2 bis 20 Mark. Unter den 25 Bundesstaaten fanden sich 22 Monarchien und drei Republiken. Zu letzteren gehörten die Freie und Hansestadt Hamburg, die Freie und Hansestadt Lübeck sowie die Freie Hansestadt Bremen. Mit ca. einer halben Million Einwohner stellten die drei Republiken gerade einmal knapp über 1% der Gesamtbevölkerung des deutschen Kaiserreichs. Dementsprechend gestalteten sich auch die Münzmotive. Während in den Republiken große Ereignisse oder Sehenswürdigkeiten und Kulturgüter im Vordergrund der Motivwahl standen, repräsentieren die Münzen der monarchischen Bundesstaaten größtenteils die jeweiligen Herrscher der damaligen Zeit.





Alle Münzen Kaiserreich nach Jägernummer anzeigen.
Falls Sie eine bestimmte Münze suchen und Prägejahr, Währung und Nennwert kennen verwenden Sie den Münz Finder
  • Kaiserreich Zentral
  • 1 Mark 1875 Wertseite Deutschland Kaiserreich 1 Mark 1875 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Die Kleinmünzen bis 1 Mark wurden im Deutschen Kaiserreich ab 1873 zentral geprägt.
    Einwohner gesamt: 64.925.993 (1910)
    Anzahl Münzen: 22
  • Herzogtum Anhalt
  • 5 Mark 1896 Wertseite Deutschland KRGM 5 Mark 1896 Bildseite Deutschland KRGM
  • Hauptstadt: Dessau
    Fläche: 2.299km²
    Einwohner: 351.045 (1925)
    Anzahl Münzen: 11
  • Großherzogtum Baden
  • 5 Mark 1874 Wertseite Deutschland Kaiserreich 5 Mark 1874 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Karlsruhe
    Fläche: 15.069 km²
    Einwohner: 2.142.833 (1910)
    Anzahl Münzen: 25
  • Königreich Bayern
  • 5 Mark 1888 Wertseite Deutschland Kaiserreich 5 Mark 1888 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: München
    Fläche: 75.865 km²
    Einwohner: 6.176.057 (1900)
    Anzahl Münzen: 24
  • Herzogtum Braunschweig
  • 5 Mark 1915 Wertseite Deutschland KRGM 5 Mark 1915 Bildseite Deutschland KRGM
  • Hauptstadt: Braunschweig
    Fläche: 3.672 km²
    Einwohner: 494.339 (1910)
    Anzahl Münzen: 5
  • Freie Hansestadt Bremen
  • 5 Mark 1915 Wertseite Deutschland KRGM 5 Mark 1915 Bildseite Deutschland KRGM
  • Hauptstadt: Bremen
    Fläche: 256 km²
    Einwohner: 247.437 (1910)
    Anzahl Münzen: 4
  • Freie und Hansestadt Hamburg
  • 5 Mark 1875 Wertseite Deutschland Kaiserreich 5 Mark 1875 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Hamburg
    Fläche: 7.688 km²
    Einwohner: 931.035 (1910)
    Anzahl Münzen: 12
  • Großherzogtum Hessen
  • 5 Mark 1875 Wertseite Deutschland Kaiserreich 5 Mark 1875 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Darmstadt
    Fläche: 415 km²
    Einwohner: 1.282.051 (1910)
    Anzahl Münzen: 26
  • Fürstentum Lippe
  • 3 Mark 1913 Wertseite Deutschland Kaiserreich 3 Mark 1913 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Detmold
    Fläche: 1.215 km²
    Einwohner: 150.937 (1910)
    Anzahl Münzen: 2
  • Freie und Hansestadt Lübeck
  • 5 Mark 1907 Wertseite Deutschland Kaiserreich 5 Mark 1907 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Lübeck
    Fläche: 298 km²
    Einwohner: 98.656 (1910)
    Anzahl Münzen: 6
  • Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin
  • 5 Mark 1915 Wertseite Deutschland KRGM 5 Mark 1915 Bildseite Deutschland KRGM
  • Hauptstadt: Schwerin
    Fläche: 13.127 km²
    Einwohner: 639.958 (1910)
    Anzahl Münzen: 12
  • Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz
  • 3 Mark 1913 Wertseite Deutschland Kaiserreich 3 Mark 1913 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Neustrelitz
    Fläche: 2.929 km²
    Einwohner: 106.442 (1910)
    Anzahl Münzen: 9
  • Großherzogtum Oldenburg
  • 5 Mark 1900 Wertseite Deutschland Kaiserreich 5 Mark 1900 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Oldenburg
    Fläche: 6.424 km²
    Einwohner:
    Anzahl Münzen: 4
  • Königreich Preußen
  • 5 Mark 1888 Wertseite Deutschland Kaiserreich 5 Mark 1888 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Berlin
    Fläche: 348.780 km²
    Einwohner: 40.016.000 (1910)
    Anzahl Münzen: 33
  • Fürstentum Reuß älterer Linie
  • 3 Mark 1909 Wertseite Deutschland Kaiserreich 3 Mark 1909 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Greiz
    Fläche: 316 km²
    Einwohner: 72.769 (1910)
    Anzahl Münzen: 5
  • Fürstentum Reuß jüngerer Linie
  • 2 Mark 1884 Wertseite Deutschland Kaiserreich 2 Mark 1884 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Gera
    Fläche: 827 km²
    Einwohner: 139.210 (1910)
    Anzahl Münzen: 3
  • Königreich Sachsen
  • 5 Mark 1902 Wertseite Deutschland KRGM 5 Mark 1902 Bildseite Deutschland KRGM
  • Hauptstadt: Dresden
    Fläche: 14.995 km²
    Einwohner: 4.806.661 (1910)
    Anzahl Münzen: 33
  • Herzogtum Sachsen-Altenburg
  • 5 Mark 1903 Wertseite Deutschland KRGM 5 Mark 1903 Bildseite Deutschland KRGM
  • Hauptstadt: Altenburg
    Fläche: 1.324 km²
    Einwohner: 216.128 (1910)
    Anzahl Münzen: 4
  • Herzogtümer Sachsen-Coburg-Gotha
  • 5 Mark 1907 Wertseite Deutschland Kaiserreich 5 Mark 1907 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Gotha und Coburg
    Fläche: 1.956 km²
    Einwohner: 74.818 (Coburg) 182.359 (Gotha)
    Anzahl Münzen: 9
  • Herzogtum Sachsen-Meiningen
  • 5 Mark 1901 Wertseite Deutschland KRGM 5 Mark 1901 Bildseite Deutschland KRGM
  • Hauptstadt: Meiningen
    Fläche: 2.468 km²
    Einwohner: 278.762 (1910)
    Anzahl Münzen: 16
  • Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach
  • 5 Mark 1903 Wertseite Deutschland KRGM 5 Mark 1903 Bildseite Deutschland KRGM
  • Hauptstadt: Weimar
    Fläche: 3.595 km²
    Einwohner: 417.149 (1910)
    Anzahl Münzen: 10
  • Fürstentum Schaumburg-Lippe
  • 3 Mark 1913 Wertseite Deutschland Kaiserreich 3 Mark 1913 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Bückeburg
    Fläche: 340 km²
    Einwohner: 48.046 (1925)
    Anzahl Münzen: 5
  • Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt
  • 2 Mark 1898 Wertseite Deutschland Kaiserreich 2 Mark 1898 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Rudolstadt
    Fläche: 941 km²
    Einwohner: 100.702 (1910)
    Anzahl Münzen: 2
  • Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen
  • 3 Mark 1909 Wertseite Deutschland KRGM 3 Mark 1909 Bildseite Deutschland KRGM
  • Hauptstadt: Sondershausen
    Fläche: 941 km²
    Einwohner: 89.917 (1910)
    Anzahl Münzen: 5
  • Fürstentümer Waldeck und Pyrmont
  • 5 Mark 1903 Wertseite Deutschland Kaiserreich 5 Mark 1903 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Arolsen und Pyrmont
    Fläche: 19.507 km²
    Einwohner: 61.707 (1910)
    Anzahl Münzen: 2
  • Königreich Württemberg
  • 5 Mark 1892 Wertseite Deutschland Kaiserreich 5 Mark 1892 Bildseite Deutschland Kaiserreich
  • Hauptstadt: Stuttgart
    Fläche: 14.995 km²
    Einwohner: 2.437.574 (1910)
    Anzahl Münzen: 15

Die Staaten und Gebiete

Das sowohl flächenmäßig als auch in Hinblick auf die Einwohnerzahl größte Land des Kaiserreichs war das Königreich Preußen. Allein die Fläche war mehr als halb so groß wie das gesamte Kaiserreich und auch die Einwohnerzahl stieg über die Jahre hinweg kontinuierlich an und bildete somit ebenfalls dauerhaft mehr als die Hälfte der Gesamteinwohnerzahl des Reiches. Nicht ohne Grund sind die preußischen Münzen jener Zeit heute beliebte und gern gesammelte Fundstücke.
Zweitgrößter Staat, der eigene Münzen prägen durfte, war das bereits 1805 gegründete Königreich Bayern. Etwa 12% der Menschen des Kaiserreichs lebten in Bayern. Entsprechend groß sind auch die Auflagen der im Königreich geprägten Münzen. Das ein Jahr jüngere Königreich Sachsen (Gründung 1806) bildet Platz drei der bedeutendsten Mitgliedstaaten des Kaiserreichs. Mit der Hauptstadt Dresden gab es für diesen Bundesstaat eine reichhaltige Auswahl an Motiven für die Münzgestaltung.
Des vierte Königreich des Kaiserreichs geht ebenfalls ursprünglich auf das Jahr 1806 zurück. Es handelt sich um das Königreich Württemberg, welches immerhin noch 5% der Gesamtbevölkerung ein Zuhause bot. Weiter bestand das Kaiserreich noch aus den Großherzogtümern Baden, Mecklenburg-Schwerin, Hessen, Oldenburg, Sachsen-Weimar-Eisenach und Mecklenburg-Strelitz.
Der Begriff Großherzogtum stammt vom französischen Herrscher und Feldherren Napoleon Banaparte und fand erst 1806 Einzug in deutschen Gefilden. Während der Zeit des Kaiserreichs durfte die Betitelung für die genannten Regionen beibehalten werden. Titel des jeweiligen Herrschers war selbstverständlich "Großherzog". Im Prinzip dieselbe Herrschaftsform (jedoch unter anderem Namen) hatten die Herzogtümer des Kaiserreichs inne. Zu ihnen gehörten das Herzogtum Braunschweig, Sachsen-Meiningen, Anhalt, Sachsen-Coburg und Gotha sowie das Herzogtum Sachsen-Altenburg.
Motive der Goldmark-Münzen dieser Regionen galten häufig den zeitgenössischen oder geschichtlich relevanten Oberhäuptern. Eine weitere Betitelung der Bundesstaaten war das Fürstentum. Auch diese Regierungsform ist der Monarchie zuzuordnen. Es handelt sich um ein Gebiet, welches bedeutender ist als eine Grafschaft und entweder von einer Adelsfamilie oder einem geistlichen Führer (Bischof oder dergleichen) geleitet wird. Zu den Fürstentümern des deutschen Reiches, welche allesamt berechtigt waren, individuelle Mark-Münzen auszugeben, gehörten das Fürstentum Lippe, Waldeck, Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-Sondershausen, Reuß jüngere Linie, Schaumburg-Lippe und das Fürstentum Reuß älterer Linie.
Der 25. Bundesstaat des Kaiserreichs ist eine Sonderform. Das Reichsland Elsaß-Lothringen ist mit seinen 1,5 Millionen Einwohnern (zur Gründung des Kaiserreiches) bis 1,8 Millionen Einwohnern (am Ende des Kaiserreichs) ein bedeutsamer Landstrich, der zur damaligen Zeit die Mark prägte, seit 1918 aber zu Frankreich gehört. In der Kaiserzeit war das Reichsland Elsaß-Lothringen kein wirklich souveräner Staat, sondern ein Verwaltungsgebiet des Reiches unter Leitung eines kaiserlichen Statthalters. Interessant ist, dass im Reichsland Elsaß-Lothringen sowohl die Mark des Kaiserreichs als auch die Vorgängerwährung Franc gültiges Zahlungsmittel waren. Um jedoch der eigenen Währung den Vorzug zu geben, wurde der Franc deutlich unterbewertet. Eine Einziehung der alten Münzen fand jedoch nicht statt. Der Trick der Unterbewertung reichte jedoch aus, um die alte Währung schrittweise zu verdrängen und die neue einheitliche Mark attraktiv zu gestalten.


Goldmünzen

Besonderes Augenmerk der einzelnen Gebiete des deutschen Kaiserreichs verdienen die Goldmünzen ab einem Nennwert von 5 Mark, die jedes Bundesland ab 1871, also seit der Gründung des Kaiserreichs, ausgeben durfte. Zu Beginn gab Preußen beispielsweise die 20 Mark Goldmünze mit dem Titel "Wilhelm deutscher Kaiser König v. Preussen" heraus, um dem Initiator des Kaiserreichs zu gedenken. Die Freie und Hansestadt Hamburg gab je eine 10 Mark Goldmünzen mit dem eigenem Stadtwappen als Motiv in den Jahren 1874, 1888 und 1899 heraus. Die Wertseite aller goldenen Sondermünzen des Kaiserreichs mussten bis zum Jahr 1909 zwingend den Reichsadler zeigen. Erst mit der Entbindung dieser Pflicht konnten die Bundesstaaten auch andere Motive auswählen. Für Banken dienen die später (ab 1888) ausgegebenen Münzen heutzutage als Anlagemünzen, die gegen einen geringen Aufpreis zum aktuellen Edelmetallkurs verkauft werden. Als Anlagemünzen werden Exemplare bezeichnet, die in sehr hohen Auflagen geprägt wurden und durch Spekulationen auf die Volatilität der Preisentwicklung von Edelmetallen in Hochphasen verkauft und in Preistälern eingekauft werden. Durch die Differenz im Handel ergibt sich dann ein Spekulationsgewinn. Besonders eignen sich die Goldmünzen des Königreichs Preußen als Anlagemünzen, da diese aufgrund der Bevölkerungszahl, des politischen und wirtschaftlichen Einflusses und der schieren Größe des Landstrichs in extrem großen Mengen geprägt wurden. Dies geschah nicht zuletzt, um dem preußischen Geldhaushalt ein numerisch definierbares Äquivalent zu geben, welches in Gold gedeckt war. Da Anlagemünzen nicht zu Medaillen und dergleichen gezählt werden, gelten sie in der Regel als gesetzliches Zahlungsmittel und können damit leicht in den Markt geworfen und somit in Umlauf gebracht werden.

Material und Abmessungen der Goldmünzen

Für alle Gebiete des deutschen Reiches galten hinsichtlich der Abmessungen der Goldmünzen folgende Reglements: Fünf Mark Goldmünzen hatten einen Durchmesser von 17 Millimetern und ein Gewicht von 1,99 Gramm vorzuweisen, zehn Mark Münzen einen Durchmesser von 19,5 Millimetern bei einem Gewicht von 3,98 Gramm und 20 Mark Goldmünzen einen Durchmesser von 22,5 Millimetern bei einem Gewicht von 7,965 Gramm. Damit ließ sich der Reinheitsgehalt von 900/1000-Gold zweifelsfrei nachweisen. 10 Mark Münzen wurden in insgesamt zwei Währungsperioden, 20 Mark Goldmünzen genau genommen in drei Währungsperioden gefertigt. Das hängt damit zusammen, dass 20 Mark Goldmünzen zu Beginn des Kaisereichs noch nicht die Währungsbezeichnung Mark trugen, sondern die Abkürzung mit einem einfachen großgeschriebenen M. Der Unterschied, der sowohl 20 Mark als auch 10 Mark Goldmünzen betrifft, liegt in der Veränderung des Bildes. Statt einem großen Brustschild mit kleinem Reichsadler wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein kleiner Brustschild mit großem Adler verwendet.


Silbermünzen

Bereits zwei Jahre nach der Gründung des deutschen Kaiserreichs durften die einzelnen Bundesstaaten individuelle Gedenkmünzen aus Silber herausgeben. Die Nennwerte durften zwischen zwei und fünf Mark betragen. Auch die Materialzusammensetzung war genau geregelt. So galt für das 2 Mark Stück ein Durchmesser von 28 Millimetern, für das 3 Mark Stück 33 Millimeter und 38 Millimeter für die 5 Mark Münze. Als Material war 900/1000-Silber vorgesehen, wie auch schon bei den wertigen Umlaufmünzen des Kaiserreichs. Die Wertseiten sollten für alle Münzen in jedem Bundesstaat gleich sein. Wie auch bei den Goldmünzen wurde bis 1889 ein kleiner Adler mit großem Wappen genutzt und ab 1891 ein großer Adler mit kleinem Wappen. Im Jahr 1890 wurden keine Silbermünzen im deutschen Kaiserreich geprägt. Während dieser Zeit stand die Prägeproduktion still. Um das Münzmotiv herum sind auf der Vorderseite darüber hinaus die Worte Deutsches Reich zu lesen sowie der ausgeschriebene Nennwert nebst Währungsbezeichnung (Beispiel: fünf Mark) und das Prägejahr. Die Gedenkmünzen mit dem niedrigsten Nennwert weisen einen mit 140 Kerben geriffelten Rand auf, die 3 und 5 Mark Münzen tragen am Rand die Worte "Gott mit uns". Zwischen jedem Wort sind je zwei Arabesken mit einem eisernen Kreuz aufgeprägt. Jedes Gebiet des deutschen Kaiserreichs gab eigene Silbermünzen als Kurs- und/oder als Gedenkmünzen heraus. Wie der Rest des Geldsystems auch, oblag die zentrale Steuerung über die Menge der Münzen der Reichsbank, welche ein bestimmtes Gesamtkontingent hinsichtlich von Relevanz an die Bundesstaaten verteilte. Dies führte unter anderem dazu, dass bestimmte Münzmotive, die in einigen Bundesstaaten geplant waren, nicht geprägt worden, da das Kontingent überschritten worden wäre. Das war unter anderem der Fall, als eine Münze zu Ehren des Begründers des Sozialsystems, Otto von Bismarck, nicht den Weg in die Produktion fand, da die Auflage aufgrund der Nachfrage zu groß gewesen wäre und damit höher gewesen wäre, als die der Gedenkmünzen zum Jahrestag der Befreiungskriege. Dergleichen wurden während der Kaiserzeit einige Entscheidungen von der Reichsbank getroffen, an die sich die einzelnen Bundesstaaten halten mussten. Ohnehin fand ein Großteil der Prägungen des deutschen Kaiserreichs in der preußischen Hauptstadt Berlin statt.



Regenten 1871-1918

                                                                                                                                         
BildTitelNameLandRegierungLebenVollständiger NameHinweis
Herzog Friedrich I Anhalt 1871-1904 Herzog  Friedrich I  Anhalt  1871-1904  29.4.1831 
24.1.1904 
Leopold Friedrich Franz Nikolaus von Anhalt
Herzog Friedrich II Anhalt 1904-1918 Herzog  Friedrich II  Anhalt  1904-1918  19.8.1856 
21.4.1918 
Leopold Friedrich Eduard Karl Alexander von Anhalt
Herzog Eduard  Anhalt 1918-1918 Herzog  Eduard  Anhalt  1918-1918  18.4.1861 
13.9.1918 
Eduard Georg Wilhelm Maximilian von Anhalt Regent für wenige Monte 1918
Herzog Joachim Ernst  Anhalt 1918-1918 Herzog  Joachim Ernst  Anhalt  1918-1918  11.1.1901 
18.2.1947 
Joachim Ernst Wilhelm Karl Albrecht Leopold Friedrich Moritz Erdmann von Anhalt Nachfolger aber Minderjährig
Herzog Aribert  Anhalt 1918-1918 Herzog  Aribert  Anhalt  1918-1918  18.6.1864 
24.12.1933 
Aribert Joseph Alexander von Anhalt Verzicht auf Regentschaft am 12. November 1918
Großherzog Friedrich I Baden 1852-1907 Großherzog  Friedrich I  Baden  1852-1907  9.9.1826 
26.9.1907 
Friedrich Wilhelm Ludwig von Baden
Großherzog Friedrich II Baden 1907-1918 Großherzog  Friedrich II  Baden  1907-1918  9.7.1857 
9.8.1928 
Friedrich Wilhelm Ludwig Leopold August von Baden, genannt Fritz Letzter Großherzog von Baden
König Ludwig II Bayern 1864-1886 König  Ludwig II  Bayern  1864-1886  25.8.1845 
13.6.1886 
Ludwig Otto Friedrich Wilhelm von Wittelsbach, König von Bayern 1886 Entmündigt
König Otto I Bayern 1886-1913 König  Otto I  Bayern  1886-1913  27.4.1848 
11.10.1916 
Otto Wilhelm Luitpold Adalbert Waldemar von Wittelsbach, König von Bayern Regierungsunfähig - Regenten: Luitpold, 1886–1912 und Ludwig III, 1912–1913
König Ludwig III Bayern 1913-1918 König  Ludwig III  Bayern  1913-1918  7.1.1845 
18.10.1921 
Ludwig, König von Bayern Mit seiner Absetzung am 7. November 1918 endete die 738 Jahre währende Herrschaft der Wittelsbacher Dynastie über Bayern.
Herzog Wilhelm  Braunschweig 1831-1884 Herzog  Wilhelm  Braunschweig  1831-1884  25.4.1806 
18.10.1884 
Wilhelm August Ludwig Maximilian Friedrich Herzog zu Braunschweig und Lüneburg
Vorsitzender Hermann  Braunschweig 1884-1885 Vorsitzender  Hermann  Braunschweig  1884-1885  5.4.1819 
22.2.1889 
Wilhelm Otto Hans Hermann Graf von Schlitz von Görtz und Wrisberg Vorsitzender des Regentschaftsrates
Prinz Albrecht  Braunschweig 1885-1906 Prinz  Albrecht  Braunschweig  1885-1906  8.5.1837 
13.9.1906 
Friedrich Wilhelm Nikolaus Albrecht von Preußen Regent des Herzogtums Braunschweig
Präsident Von Otto  Braunschweig 1906-1907 Präsident  Von Otto  Braunschweig  1906-1907  23.12.1836 
15.9.1922 
Karl Friedrich Wilhelm Albert von Otto Präsident des Regentschaftsrates
Herzog Johann Albrecht  Braunschweig 1907-1913 Herzog  Johann Albrecht  Braunschweig  1907-1913  8.12.1857 
16.2.1920 
Johann Albrecht Ernst Konstantin Friedrich Heinrich Herzog zu Mecklenburg-Schwerin Regent von Braunschweig
Herzog Ernst August  Braunschweig 1913-1918 Herzog  Ernst August  Braunschweig  1913-1918  17.11.1887 
8.11.1918 
Ernst August von Hannover III. Herzog von Braunschweig, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, Prinz von Hannover Letzter Herzog von Braunschweig, Abdankung 1918
Großherzog Ludwig III Hessen 1848-1877 Großherzog  Ludwig III  Hessen  1848-1877  9.6.1806 
13.6.1877 
Ludwig III. Großherzog von Hessen-Darmstadt
Großherzog Ludwig IV Hessen 1877-1892 Großherzog  Ludwig IV  Hessen  1877-1892  12.9.1837 
14.3.1892 
Friedrich Wilhelm Ludwig IV. Karl von Hessen und bei Rhein
Großherzog Ernst Ludwig  Hessen 1892-1918 Großherzog  Ernst Ludwig  Hessen  1892-1918  25.11.1868 
9.10.1937 
Ernst Ludwig Karl Albrecht Wilhelm von Hessen und bei Rhein Ernst Ludwig weigerte er sich abzudanken und wurde vom Darmstädter Arbeiter- und Soldatenrat am 9. November 1918 abgesetzt.
Fürst Leopold III Lippe 1851-1875 Fürst  Leopold III  Lippe  1851-1875  1.9.1821 
8.12.1875 
Friedrich Emil Leopold III Fürst zur Lippe
Fürst Woldemar  Lippe 1875-1895 Fürst  Woldemar  Lippe  1875-1895  18.4.1824 
20.3.1895 
Günther Friedrich Woldemar Fürst zur Lippe
Großherzogs Alexander  Lippe 1895-1905 Großherzogs  Alexander  Lippe  1895-1905  16.1.1831 
13.1.1905 
Karl Alexander zur Lippe
Fürst Leopold IV Lippe 1905-1918 Fürst  Leopold IV  Lippe  1905-1918  25.10.1871 
30.10.1949 
Leopold IV. zur Lippe in der Uniform des Infanterie-Regiments „Graf Bülow von Dennewitz“ (6. Westfälisches) Nr. 55 der Kampf um Ebenbürtigkeit und Thronfolge, Erster Weltkrieg, Thronentsagung, Inflation, vermögensrechtliche Auseinandersetzungen in der Weimarer Republik
 Bucholtz  Lübeck 1871-1885   Bucholtz  Lübeck  1871-1885  9.11.1809 
27.3.1887 
Carl Franz Nikolaus Bucholtz Regierungspräsident des zu Oldenburg gehörenden Fürstentums Lübeck. Politiker
Regierungspräsident. Lentz  Lübeck 1885-1891 Regierungspräsident.  Lentz  Lübeck  1885-1891  15.6.1817 
8.3.1893 
Werner August Friedrich Lentz Regierungspräsident in Eutin May 1, 1891 he was retired under the title Privy Council.
Regierungspräsident Mutzenbecher  Lübeck 1891-1896 Regierungspräsident  Mutzenbecher  Lübeck  1891-1896  19.5.1834 
9.3.1896 
Ernst Friedrich Adolf Mutzenbecher, auch Adolph Regierungspräsident für das Fürstentum Lübeck
Regierungspräsident Buttel  Lübeck 1896-1908 Regierungspräsident  Buttel  Lübeck  1896-1908  26.1.1836 
23.7.1923 
Alexander Christian von Buttel Regierungspräsident des Fürstentums Lübeck Pensionierung lebte er in Oldenburg
Großherzog Friedrich Franz II Mecklenburg-Schwerin 1842-1883 Großherzog  Friedrich Franz II  Mecklenburg-Schwerin  1842-1883  28.2.1823 
15.4.1883 
Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg
Großherzog Friedrich Franz III Mecklenburg-Schwerin 1883-1897 Großherzog  Friedrich Franz III  Mecklenburg-Schwerin  1883-1897  19.3.1851 
10.4.1897 
Friedrich Franz III., Großherzog von Mecklenburg
Großherzog Friedrich Franz IV Mecklenburg-Schwerin 1897-1918 Großherzog  Friedrich Franz IV  Mecklenburg-Schwerin  1897-1918  9.4.1882 
17.11.1945 
Friedrich Franz IV., Großherzog von Mecklenburg abdication of the emperor - for himself and his house on the throne and emigrated to Denmark.
Großherzog Friedrich Wilhelm II Mecklenburg-Strelitz 1860-1904 Großherzog  Friedrich Wilhelm II  Mecklenburg-Strelitz  1860-1904  17.10.1819 
30.5.1904 
Friedrich Wilhelm (II.), Großherzog von Mecklenburg
Großherzog Adolf Friedrich V Mecklenburg-Strelitz 1904-1914 Großherzog  Adolf Friedrich V  Mecklenburg-Strelitz  1904-1914  22.7.1848 
11.6.1914 
Adolf Friedrich V., Großherzog von Mecklenburg - Strelitz
Großherzog Adolf Friedrich VI Mecklenburg-Strelitz 1914-1918 Großherzog  Adolf Friedrich VI  Mecklenburg-Strelitz  1914-1918  17.6.1882 
24.2.1918 
Adolf Friedrich VI., Großherzog von Mecklenburg [-Strelitz]
Großherzog Friedrich Franz IV Mecklenburg-Strelitz 1918-1918 Großherzog  Friedrich Franz IV  Mecklenburg-Strelitz  1918-1918  9.4.1882 
17.11.1945 
Friedrich Franz IV., Großherzog von Mecklenburg [-Schwerin] vier Tage nach der Abdankung des Kaisers – für sich und sein Haus auf den Thron und emigrierte nach Dänemark.
Großherzog Peter II Oldenburg 1853-1900 Großherzog  Peter II  Oldenburg  1853-1900  8.7.1827 
13.6.1900 
Nikolaus Friedrich Peter von Oldenburg
Großherzog Friedrich August  Oldenburg 1900-1918 Großherzog  Friedrich August  Oldenburg  1900-1918  16.11.1852 
24.2.1931 
Friedrich August von Oldenburg Abschaffung der Monarchie in Deutschland
Kaiser Wilhelm I Preußen 1871-1888 Kaiser  Wilhelm I  Preußen  1871-1888  22.3.1797 
9.3.1888 
Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen
Kaiser Friedrich III Preußen 1888-1888 Kaiser  Friedrich III  Preußen  1888-1888  18.10.1831 
15.6.1888 
Friedrich Wilhelm Nikolaus Karl von Preußen Regent für 99 Tage 1888
Kaiser Wilhelm II Preußen 1888-1918 Kaiser  Wilhelm II  Preußen  1888-1918  27.1.1859 
4.6.1941 
Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen
Fürst Heinrich XXII Reuss ältere Linie Greiz 1859-1902 Fürst  Heinrich XXII  Reuss ältere Linie Greiz  1859-1902  28.3.1846 
19.4.1902 
Heinrich XXII. von Reuß zu Greiz, Fürst Reuß ältere Linie, Graf und Herr zu Plauen, Herr zu Greiz, Kranichfeld, Gera, Schleiz, Lobenstein Seine Mutter Caroline von Hessen-Homburg (1819-1872) diente bis zum 21. Lebensjahr als Regent.
Fürst Heinrich XXIV Reuss ältere Linie Greiz 1902-1918 Fürst  Heinrich XXIV  Reuss ältere Linie Greiz  1902-1918  20.3.1878 
14.10.1927 
Heinrich XXIV., Fürst Reuß ältere Linie, Graf und Herr zu Plauen, Herr zu Greiz, Kranichfeld, Gera, Schleiz und Lobenstein
Fürst Heinrich XIV Reuss jüngere Linie Schleiz 1867-1913 Fürst  Heinrich XIV  Reuss jüngere Linie Schleiz  1867-1913  28.5.1832 
29.3.1913 
Heinrich XIV., Fürst Reuß jüngere Linie, Graf und Herr zu Plauen, Herr zu Greiz, Kranichfeld, Gera, Schleiz und Lobenstein
Fürst Heinrich XXVII Reuss jüngere Linie Schleiz 1913-1918 Fürst  Heinrich XXVII  Reuss jüngere Linie Schleiz  1913-1918  10.11.1858 
21.11.1928 
Heinrich XXVII. Fürst Reuß jüngere Linie, Graf und Herr zu Plauen, Herr zu Greiz, Kranichfeld, Gera, Schleiz und Lobenstein
König Johann  Sachsen 1854-1873 König  Johann  Sachsen  1854-1873  12.12.1891 
29.10.1873 
Johann von Sachsen, vollständiger Name Johann Nepomuk Maria Joseph Anton Xaver Vincenz Aloys Franz de Paula Stanislaus Bernhard Paul Felix Damasus,
König Albert  Sachsen 1873-1902 König  Albert  Sachsen  1873-1902  23.4.1828 
19.6.1902 
Friedrich August Albert Anton Ferdinand Joseph Karl Maria Baptist Nepomuk Wilhelm Xaver Georg Fidelis von Sachsen
König Georg  Sachsen 1902-1904 König  Georg  Sachsen  1902-1904  8.8.1832 
15.10.1904 
Friedrich August Georg Ludwig Wilhelm Maximilian Karl Maria Nepomuk Baptist Xaver Cyriacus Romanus von Sachsen
König Friedrich August III Sachsen 1904-1918 König  Friedrich August III  Sachsen  1904-1918  25.5.1865 
18.2.1932 
Friedrich August III Johann Ludwig Karl Gustav Gregor Philipp von Sachsen Abdankung verzichtete Friedrich August nicht auf seine Vermögenswerte, die seit dem Thronverzicht beschlagnahmt waren.
Herzog Ernst I Sachsen-Altenburg 1853-1908 Herzog  Ernst I  Sachsen-Altenburg  1853-1908  16.9.1826 
7.2.1908 
Ernst I. Friedrich Paul Georg Nikolaus von Sachsen-Altenburg
Herzog Ernst II Sachsen-Altenburg 1908-1918 Herzog  Ernst II  Sachsen-Altenburg  1908-1918  31.8.1871 
22.3.1955 
Ernst II. von Sachsen-Altenburg Der Herzog versuchte noch, die Situation durch die Berufung dreier Sozialdemokraten in die Regierung wenden zu können, dankte aber schließlich am 13. November 1918 ab.
Herzog Ernst II Sachsen-Coburg-Gotha 1844-1893 Herzog  Ernst II  Sachsen-Coburg-Gotha  1844-1893  21.6.1818 
22.8.1893 
Ernst August Karl Johann Leopold Alexander Eduard, Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha
Herzog Alfred  Sachsen-Coburg-Gotha 1893-1900 Herzog  Alfred  Sachsen-Coburg-Gotha  1893-1900  6.8.1844 
30.7.1900 
Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha – vollständig HRH Prince Alfred Ernest Albert, Duke of Edinburgh, Earl of Ulster, Earl of Kent
Herzog Ernst II Sachsen-Coburg-Gotha 1900-1905 Herzog  Ernst II  Sachsen-Coburg-Gotha  1900-1905  13.9.1863 
11.12.1950 
Ernst II. Wilhelm Friedrich Karl Maximilian, Fürst zu Hohenlohe-Langenburg die Regentschaft in den Herzogtümern Sachsen-Coburg und Gotha für den noch unmündigen Carl Eduard.
Herzog Carl Eduard  Sachsen-Coburg-Gotha 1905-1918 Herzog  Carl Eduard  Sachsen-Coburg-Gotha  1905-1918  19.7.1884 
6.3.1954 
Carl Eduard Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha Am 9. November 1918 erklärte der Gothaer Arbeiter- und Soldatenrat Herzog Carl Eduard für abgesetzt.
Herzog Georg II Sachsen-Meiningen 1866-1914 Herzog  Georg II  Sachsen-Meiningen  1866-1914  2.4.1826 
25.6.1914 
Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen
Herzog Bernhard III Sachsen-Meiningen 1914-1918 Herzog  Bernhard III  Sachsen-Meiningen  1914-1918  1.4.1851 
16.1.1928 
Bernhard III. Friedrich Wilhelm Albrecht Georg die Monarchie beendet und das Herzogtum Sachsen-Meiningen ging in den Freistaat Sachsen-Meiningen auf.
Großherzog Carl Alexander  Sachsen-Weimar-Eisenach 1853-1901 Großherzog  Carl Alexander  Sachsen-Weimar-Eisenach  1853-1901  24.6.1818 
5.1.1901 
Carl Alexander August Johann, auch Karl Alexander August Johann Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach
Großherzog Wilhelm Ernst  Sachsen-Weimar-Eisenach 1901-1918 Großherzog  Wilhelm Ernst  Sachsen-Weimar-Eisenach  1901-1918  10.6.1876 
24.4.1923 
Wilhelm Ernst Karl Alexander Friedrich Heinrich Bernhard Albert Georg Hermann von Sachsen-Weimar-Eisenach Novemberrevolution 1918 der letzte Großherzog von Sachsen
Fürst Adolf I Schaumburg-Lippe 1860-1893 Fürst  Adolf I  Schaumburg-Lippe  1860-1893  1.8.1817 
8.5.1893 
Adolf I. Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe
Fürst Georg  Schaumburg-Lippe 1893-1911 Fürst  Georg  Schaumburg-Lippe  1893-1911  10.10.1846 
29.4.1911 
Stephan Albrecht Georg zu Schaumburg-Lippe
Fürst Adolf II Schaumburg-Lippe 1911-1918 Fürst  Adolf II  Schaumburg-Lippe  1911-1918  3.2.1883 
26.4.1936 
Adolf II. Fürst zu Schaumburg-Lippe Er dankte am 15. November 1918 ab.
Fürst Georg Albert  Schwarzburg-Rudolstadt 1869-1890 Fürst  Georg Albert  Schwarzburg-Rudolstadt  1869-1890  23.11.1838 
19.1.1890 
Georg Albert von Schwarzburg-Rudolstadt
Fürst Günther Victor  Schwarzburg-Rudolstadt 1890-1918 Fürst  Günther Victor  Schwarzburg-Rudolstadt  1890-1918  21.8.1852 
16.4.1925 
Günther Victor von Schwarzburg-Rudolstadt Novemberrevolution 1918 führte zur Beendigung der Monarchien
Fürst Günther Friedrich Carl II Schwarzburg-Sondershausen 1835-1880 Fürst  Günther Friedrich Carl II  Schwarzburg-Sondershausen  1835-1880  24.9.0180 
15.9.1889 
Günther Friedrich Carl II. von Schwarzburg-Sondershausen Am 17. Juli 1880 übergab Günther die Amtsgeschäfte aufgrund seines hohen Alters und eines Augenleidens an seinen Sohn Karl Günther.
Fürst Karl Günther  Schwarzburg-Sondershausen 1880-1909 Fürst  Karl Günther  Schwarzburg-Sondershausen  1880-1909  7.8.1830 
28.3.1909 
Karl Günther von Schwarzburg-Sondershausen
Fürst Günther Victor  Schwarzburg-Sondershausen 1909-1918 Fürst  Günther Victor  Schwarzburg-Sondershausen  1909-1918  21.8.1852 
16.4.1925 
Günther Victor von Schwarzburg-Rudolstadt führte das Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen in Personalunion Novemberrevolution 1918 führte zur Beendigung der Monarchien.
Fürst Georg Victor  Waldeck und Pyrmont 1845-1893 Fürst  Georg Victor  Waldeck und Pyrmont  1845-1893  14.1.1831 
12.5.1893 
Georg Viktor Fürst von Waldeck und Pyrmont
Fürst Friedrich  Waldeck und Pyrmont 1893-1918 Fürst  Friedrich  Waldeck und Pyrmont  1893-1918  20.1.1865 
26.5.1946 
Friedrich Adolf Hermann von Waldeck-Pyrmont 1918 wurde er infolge der Novemberrevolution abgesetzt.
König Karl I Württemberg 1864-1891 König  Karl I  Württemberg  1864-1891  6.3.1823 
6.10.1891 
Karl Friedrich Alexander König von Württemberg
König Wilhelm II Württemberg 1891-1918 König  Wilhelm II  Württemberg  1891-1918  25.2.1848 
2.10.1921 
Wilhelm II Karl Paul Heinrich Friedrich König von Württemberg formulierte die geforderte Abdankung

Münz Marken

MarkePrägeortPrägezeitraum
ABerlinAb 1872
BHannover1872 - 1878
CFrankfurt1872 - 1879
DMünchenAb 1872
EDresen1872–1887
EMuldenhüttenAb 1887
FStuttgartAb 1872
GKarlsruheAb 1872
HDarmstadt1872–1882
JHamburgAb 1875

Daten Deutsches Kaiserreich

LandeshauptstadtBerlin
RegierungsformFöderale Erbmonarchie
StaatsoberhauptDeutscher Kaiser (König von Preußen)
Bestehen1871–1918
Fläche540.858 km² (1910)
Einwohner64.925.993 (1910)
Entstanden ausDeutscher Bund
Aufgegangen inWeimarer Republik